Meine Tanzstile

Ägyptische  Tänze

 

- Raqs Sharki

 

Entwickelte sich in Kairo aus den  Baladi. Viele Bewegungen fließen  mit ein, er wird  eher auf Spitze und elegant getanzt, hat auch viele Drehungen, eher raumgreifend.

Fast immer ist ein kurzes Baladi Stück im Lied dabei. 

Kostüm: Zweiteilig  (BH-Gürtel-Rock mal mit Bauchnetz oder auch ohne) 

 

- Der Tanz mit dem Shamadan (Kerzenleuchter)

traditionell zu Hochzeiten getanzt

 

- Meleya Lef  (Ägypt. Folklore)

 

Ca.1920 entstanden, als die strengen Sitten sich zu lockern begannen.

Die Meleya ist ein großes, schwarzes Ausgehtuch der Frauen.

Lef oder Laff bedeutet wickeln.

Eigentlich soll sie vor den Blicken der Männer schützen!

Kleidung: In dem aus Alexandria kommenden Tanz, auch Iskanderani genannt, ist das Kostüm ein kurzes, enges mit Rüschen verziertes Kleid.

Dazu die Meleya um sich zu verhüllen. 

Bei diesem Tanz kommt der kosmopolitische Einfluss der Hafenstadt zu Geltung. Er ist frech und aufmüpfig!

Thema des Tanzes:

Das Spiel und der geschickte Umgang mit der Meleya um die erwünschte Aufmerksamkeit zu erzielen.

Das Tuch wird während des Tanzens ständig auffällig neu dekoriert mal mehr oder weniger geschickt ein- und ausgewickelt, so dass doch gewisse Einblicke auf das Kleid gewährt werden. Schließlich soll mit dem“ Objekt der Begierde“ ein Kontakt hergestellt werden und beide irgendwann miteinander tanzen. 

Zu dem Kleid werden die typischen Pantoffeln getragen. Ganz charakteristisch ist das Kopftuch  mit Wollbommeln  (Mandihl bi Uiya) zu dt. (Kopftuch /Blume).

Manchmal ist ein Kaugummi zu sehen - das ist keinesfalls unhöflich seitens der Tänzerin, es gehört zum Tanz!  

Es ist ein schneller, lustiger Tanz mit Text, auf den die Tänzerin eingeht!

Ein Baladi Rhythmus ein schneller Maksoum im 4/4 Takt.

Zu Hause ist der Tanz in Alexandria und Kairo.

 

- Baladi (Ägypt.Folklore)

 

Gilt  auch  als Grundlage des Raqs Sharki  

Baladi  leitet sich von dem arabischen Wort „Balad“ ab, was soviel bedeutet wie Land/ ländlich / volkstümlich.

Das Kostüm, ein einteiliges  langes Kleid (Galabiya) mit Tuch um die Hüfte, der traditionellen, durchgängigen Kleidung der Männer und Frauen auf dem Land nachgeahmt. Es wird mit Paietten, Perlen und Stickereien aufgepeppt! Es ist ein Solotanz auf flachen Fuß, also sehr erdig getanzt.

Er spiegelt das Lebensgefühl und die Traditionen und Emotionen der Menschen wieder. Ist weniger raumgreifend wie ein Sharki, hat sehr viele binnenkörperliche Bewegungen, stärkere und  kraftvollere  Hüftbewegungen.

 

 Weitere Ägyptische Tänze :

 

Quellen für diese Infos das Web und auch der Unterricht!